Archiv für September 2008

Grafiken, die es in kein Buch schaffen

Samstag, 27.09.2008

Ich möchte hier nur kurz auf eine Darstellung hinweisen aus der Abteilung “versteht kein Mensch”.

Der Ablauf in Zend_Controller in einer Grafik

Der Ablauf in Zend_Controller in einer Grafik

Die Grafik wird es wohl auch nicht in das Buch schaffen, auch wenn sie sich noch so anstrengt. Da muss sie sich zusammen reißen und sich auf das Wesentliche fokussieren. Dann klappt es auch mit dem Buch. Ganz sicher…

Der Ablauf beim Schreiben eines Fachbuchs

Samstag, 27.09.2008

Heute möchte ich einige Worte darüber verlieren, wie der Ablauf beim Schreiben eines Fachbuches vonstatten geht. Diese Erfahrungen sind nicht unbedingt allgemein gültig, sondern beziehen sich stark auf den Ablauf für mein Zend Framework Buch sowie die Zusammenarbeit mit dem Verlag Addison-Wesley. Ich denke aber, dass der Ablauf bei anderen Verlagshäusern durchaus ähnlich sein wird.

Wie ich schon in meinem letzten Beitrag erwähnt habe, bin ich direkt vom Verlag Addison-Wesley angesprochen worden, ob ich ein Buch über das Zend Framework schreiben möchte. Nachdem die ersten Details erläutert und für beide Seiten zufriedenstellend geklärt waren, war es meine Aufgabe einen Fragebogen zum Buchvorschlag auszufüllen. In diesem Fragebogen habe ich einige Fragen zu meiner Person und meiner Expertise zum Thema beantwortet. Zudem musste ich das Thema des Buches, den geplanten Aufbau, der anvisierten Zielgruppe sowie das aktuell geplante Inhaltsverzeichnis spezifizieren. Ich denke, die Beantwortung derartiger Fragebögen oder Erstellung von Exposes sind die übliche Vorgehensweise, auch bei anderen Verlagen.

Über meinen Buchvorschlag wurde dann mit Hilfe des ausgefüllten Fragebogens in einer Redaktionskonferenz entschieden, ob der Verlag dieses Projekt mit mir durchführen möchte. Bis zu jener Entscheidung stand also noch gar nicht fest, ob ich das Buch für diesen Verlag schreiben werde. In dieser Redaktionskonferenz werden unter anderem die Buchprojekte für die kommenden Monate besprochen und darüber entschieden, welcher neue Vorschlag angenommen wird. Doch die Freigabe durch den Verlag kam sehr schnell und es konnte fast losgehen.

Im nächsten Schritt musste noch der Vertrag über das Buchprojekt unterzeichnet werden. In diesem Vertrag werden eine Vielzahl von Verantwortlichkeiten, Pflichten und Rechte festgelegt. Es werden Details zur Vergütung und zur Maniskriptabgabe, Verfasserexemplare und so weiter niedergeschrieben. Am interessantesten für mich als Autor ist der Anhang, der recht spartanisch daherkommt und quasi den Fahrplan für das weitere Vorgehen festlegt. Hier sind verschiedene Meilensteine wie Erscheinungstermin und Abgaben geregelt.

Der Startschuss war also gefallen und es konnte los gehen. Der erste Meilenstein, den ich einzuhalten habe, ist die Abgabe des Probekapitels. Anhand des Probekapitels kann der Verlag erkennen, wie der Autor nun tatsächlich sein Buch schreibt und ob er mit der Formatvorlage zurecht kommt. Die Formatvorlage steht sowohl für Microsoft Word als auch für OpenOffice zur Verfügung. Ich habe OpenOffice gewählt, weil ich die meisten Zeit auf meinem Linux Laptop schreiben werde.

Übrigens habe ich meine Probekapitel bereits vor zwei Tagen abgegeben und warte nun ganz gespannt auf das Feedback. Bis das kommt, schreibe ich natürlich weiter, da noch über 300 Seiten vor mir liegen. Aktuell sind bereits 80 Seiten geschrieben.

Die weiteren Meilensteine, die in den nächsten Wochen und Monaten auf mich zukommen sind die Abgabe des kompletten Textes in Rohfassung, das vollständige Feedback vom Fachlektor sowie die endgültige Fertigstellung und Abgabe des Textes. Danach liegt das weitere Schicksal des Buches in der Verantwortung des Verlages, der sich um Satz und Layout kümmert, einen Drucker beauftragt und die weitere Herstellung betreut. Nach der Abgabe des Buches bis zum Erscheinungstermin gehen dann noch einmal ca. zwei Monate ins Land.

Ich bin auf jeden Fall gespannt, was die nächsten Monate so bringen und wie das Projekt voran kommt. Momentan liege ich noch gut im Schnitt und es geht voran. Aber der Hauptanteil der Schreibarbeit liegt noch vor mir.

Warum ich ein Buch über das Zend Framework schreibe?

Sonntag, 21.09.2008

Ich bin schon mehrmals gefragt worden, wie ich überhaupt dazu gekommen bin, ein Buch über das Zend Framework zu schreiben. Das Ganze war keine Entscheidung, die ich spontan getroffen habe, sondern eher ein fließender Prozess.

Als ich im März 2006 das erste Mal mit dem Zend Framework (Release 0.1.1) in Kontakt kam, war ich sofort begeistert. Ich war in den Monaten davor schon länger auf der Suche nach einem PHP Framework, mit dem ich in Zukunft meine Projekte und die meiner Kunden umsetzen kann. Nach den ersten Gehversuchen mit der frühen Pre-Alpha-Version des Zend Frameworks hatte ich mich schon entschieden und bereue die Entscheidung bis heute nicht.

Zu dem Zeitpunkt gab es natürlich noch sehr wenige Informationen und Tutorials zum Zend Framework, vor allem nicht in deutscher Sprache. Was es gab, war das englische Manual. Und so meldete ich mich im April 2006 freiwillig als Übersetzer für das Manual und wurde auch flugs Teamleiter für das deutsche Übersetzungsteam. Durch die Übersetzungsarbeiten lernte ich nach und nach viele der Komponenten des Zend Frameworks kennen, da ich mich einfach intensiver damit beschäftigen musste. Seit Mitte 2007 habe ich die Teamleitung für die deutsche Übersetzung aber aus Zeitmangel abgeben müssen.

Im August 2006 begann ich, in meinem privaten Blog das erste ausführliche Tutorial zum Zend Framework in deutscher Sprache aufzubauen. Wie viele wissen, ist dieses Tutorial nie komplett fertig geworden, es basiert sogar noch auf dem Stand des Releases 0.6.0 und zum Teil sogar auf 0.2.0. Eine Überarbeitung des Tutorials würde quasi einer komplett neuen Version entsprechen. Aus Zeitmanagel ist daraus bis heute leider nichts geworden. Die eigenen und die Kundenprojekte gehen halt vor. Dennoch höre ich auch heute noch immer wieder Stimmen, die mit dem Tutorial ihre ersten Schritte zum Erlernen des Zend Frameworks gegangen sind.

Seit Anfang 2007 schreibe ich regelmäßig für das deutsche PHP Magazin. Mittlerweile sind bereits vier Artikel über das Zend Framework von mir erschienen, unter anderem über das MVC Konzept des Frameworks, über die Neuerungen von Release 1.5 und über die Zend_Form Komponente. Mein neuester Artikel über Zend_Pdf wird in der nächsten Ausgabe 1.2009 erscheinen.

Nach einem der letzten Artikel im PHP Magazin bekam ich dann eine Mail vom Addison-Wesley Verlag, ob ich mir vorstellen könne, ein Buch über das Zend Framework zu schreiben. Nachdem einige weitere Mails ausgetauscht und Telefonate geführt worden, stand für mich die Entscheidung fest: ja, ich mache das! Es gibt zwar bereits einige Bücher in deutscher und englischer Sprache zum Zend Framework, aber ich denke schon, dass noch Platz ist auf dem Markt. Ganz nebenbei kann ich dabei auch meine Erfahrungen und Erkenntnisse aus dem Schreiben des Tutorials mit einfließen lassen.

Und nun sitze ich hier, blogge über das Schreiben eines Buches und freue mich, dass ich zum aktuellen Zeitpunkt bereits 60 Seiten geschrieben habe und es täglich mehr werden.

Jetzt neu: Blog über das Zend Framework Buch

Montag, 15.09.2008

Im meinem privaten Weblog habe ich schon kurz darüber geschrieben, dass ich derzeit an einem Buch über das Zend Framework schreibe. Der Vertrag ist unterzeichnet und mittlerweile sind schon die ersten 32 Seiten geschrieben.

In diesem Blog möchte ich meine Erfahrungen mit dem Schreiben des Buches niederschreiben. Später, wenn das Buch erschienen ist, soll der Blog auch als weitere Begleitung bestehen bleiben. Ich bin einfach mal gespannt, wie es mit dem Schreiben und vor allem mit dem Bloggen über das Schreiben so läuft. In den nächsten Tagen gibt es hier ein paar mehr Infos.