Feedback für die Neuauflage

Das Zend Framework 2.0 ist zwar noch lange nicht in Sicht, dennoch beginne ich so langsam mit der Planung für die Neuauflage dieses Buches. Das wichtigste zuerst: das Buch wird definitiv erst nach dem ersten stabilen Release 2.0 vom Zend Framework erscheinen. Ich möchte verhindern, dass last-minute Änderungen zu solchen Problemen führen, wie bei der Erstauflage (damals brachte eine Änderung in Zend_Loader einiges durcheinander). Wer also hofft, dass das Buch direkt zum Release erscheint, den muss ich leider enttäuschen.

Das Feedback zur Erstauflage war überwiegend positiv. Natürlich gibt es auch kritische Beiträge. Manchen kann ich sogar zustimmen, andere sind für mich weniger hilfreich, wenn es darum geht, aus der Kritik für die Neuauflage zu lernen. Es tut mir natürlich für diejenigen Leser sehr Leid, die mehr oder weniger große Schwierigkeiten hatten, die Beispiele zum Laufen zu bekommen. Dies ist zum Einen der rasanten Entwicklung des Zend Frameworks geschuldet und zum anderen anderen der Tatsache, dass schon eine leichte Änderung der eigenen LAMP, WAMP oder XAMPP Konfiguration zu Problemen führen kann. Wie ich dies bei der Neuauflage vermeiden kann, daran grübele ich derzeit noch.

Da ich die Weisheit leider nicht mit Löffeln gefressen habe, möchte ich an dieser Stelle die Gelegenheit nutzen und das Feedback der Leser und Nichtleser der ersten Auflage einholen. Wer Zeit und Lust hat, kann diese Fragen gerne hier in den Kommentaren, per E-Mail oder in seinem eigenen Blog (Trackback nicht vergessen, damit ich es nicht übersehe) beantworten. Oder auch zusätzliche Antworten geben, deren Fragen ich nicht gestellt habe:

  1. Was sollte aus deiner Sicht auf jeden Fall in der Neuauflage beibehalten werden?
  2. Was sollte aus deiner Sicht auf jeden Fall in der Neuauflage verbessert / geändert / erweitert werden?
  3. Soll der Teil Grundlagen erweitert oder verkürzt werden? Bitte kurz begründen!
  4. Soll der Teil Komponenten erweitert oder verkürzt werden? Bitte kurz begründen!
  5. Soll der Teil Praxis erweitert oder verkürzt werden? Bitte kurz begründen!
  6. Ich überlege, in dem Buch ein durchgängiges Beispiel zu verwenden, z.B. einen virtuellen Pizzadienst. Dafür würde ich den Teil Komponenten wahrscheinlich stark kürzen und den Teil Praxis stark erweitern. Was hältst du von dieser Idee?
  7. Hast du sonst noch Vorschläge und Wünsche für die Neuauflage?

Ich würde mich sehr freuen, wenn einige diese Fragen kurz beantworten könnten. Das würde mir bei der Arbeit an der Neuauflage sehr helfen. :-)

21 Antworten für “Feedback für die Neuauflage”

  1. Zend Framework News » Blog Archive » Feedback für das neue Zend Framework Buch gesucht sagt:

    [...] http://www.zendframeworkbuch.de/2010/05/19/feedback-fur-die-neuauflage/ [...]

  2. Paloran sagt:

    Ich weiß nicht genau wie stark du den Teil Model im ersten Buch behandelt hast (ich will mir die 2. Auflage kaufen), aber ich würde diesen auf jeden Fall umfangreich machen. UAch die Idee des durchgängigen Beispiels finde ich. aber ich würde eher ein praxisnäheres Beispiel nehmen, als einen Pizzadienst…

  3. Mario Günterberg sagt:

    Auch von mir mal ein bisschen was, hoffentlich, konstruktives. Ich gehe mal Deine Fragen der Reihenfolge nach durch:
    1. Den Schreibstil :-)
    2. …
    3. Bitte verkürzen. Nichts für ungut, aber Beginner-Tutorials gibt es wie Sand am Meer im Internet. Installation, Konfiguration usw. werden dort bis zum Erbrechen wieder gegeben.
    4. Komponenten darauf reduzieren, wie sie im durchgehenden Beispiel konkret verwendet werden. Der Rest ist ausführlich im Online Manual erklärt.
    5. Praxis bitte so ausführlich wie geht ;-) Da es im Umgang mit dem ZF eine Menge Fallstricke gibt, sollte hier nicht gespart werden.
    6. Ja, auf jeden Fall ein durchgängiges Beispiel verwenden. Ich weiß nicht ob Du das Buch “Zend Framework 1.8 – Web Application Development” von Keith Pope kennst? Dort hat er, zum Beispiel, einen Online-Shop durchgängig aufgebaut. Fand ich gut! Ansonsten siehe Punkt 4.
    7. Nein.
    Das sind so meine ersten Gedanken. Vielleicht kommen noch mehr ;-)

  4. Paloran sagt:

    Falls ich mich nochmal melden darf, tue ich das jetzt. Ich würde mich freuen wenn vielleicht auch ein paar Worte zum Zusammenspiel von Zend Framework und Eclipse PDT fallen werden. Im Gegensatz zu Zend Studio ist das Framework hier schließlich nicht so stark integriert.

    Das Komponentenkapitel kann man mit dem Praxisbeispiel vielleicht auch ein bisschen verknüpfen, also das einige Komponenten während des Beispiels erklärt oder kurz angeschnitten werden.

    Ansonsten wünsche ich Dir viel Ausdauer und vor allem Spaß mit dem schreiben des zweiten Teils.
    Einer der ersten Käufer der zweiten Auflage, Paloran

  5. Ralf sagt:

    @Paloran,
    du darfst dich so oft melden, wie du möchtest. Je mehr Input ich erhalte, desto besser. Ob ich im Buch noch Platz für Eclipse PDT finde, wird sich zeigen. Da der Umfang gleich bleiben wird, wird das schwierig werden. Aber nichts ist unmöglich. Welches praxisnähere Beispiel würdest du dir denn wünschen?

    @Mario
    danke für dein Feedback. Deine Antworten stimmen auch in etwa mit meinen eigenen Vorstellungen überein. Jetzt muss ich das Buch nur noch schreiben. Doch halt! Vorher muss ja erst das 2.0 Release erscheinen und das steht ja noch in den Sternen…

  6. MartinJ sagt:

    Hi Ralf,

    ich nutze dein Buch recht häufig, was mir aber immer wieder Kopfschmerzen bereitet ist: Wohin mit den Scripten? Ich versuche Zend_Application zu nutzen und die vorgegebene Verzeichnisstruktur so gut es geht einzuhalten. Die Scripte im Buch sind sehr gut, doch hab ich manchmal den Eindruck (was durchaus auch an der rasanten Entwicklung des ZFs liegen kann) das es nicht “State of the art” ist. Aber eine Angabe wo genau die Helpers/Views/Plugins/Actions hinmüssen würde mir sehr helfen.

    dufte Grüße MJ

  7. Christian sagt:

    Hi,

    ich würde den (eh kurzen) Einsteigerteil auf jeden Fall beibehalten. Der war für mich damals – als ZF Einsteiger – Gold wert. Ansonsten hat mir nur ein durchgängiges Beispiel gefehlt.

    Lg
    Christian

  8. M. sagt:

    Zu 1. hat jemand gesagt, dass der Schreibstil beibehalten werden sollte. Dem kann ich leider nicht zustimmen. Ich mag Computer-Bücher lieber, wenn sie sachlich sind. Hab im Rahmen meines Studiums genug Profs erlebt, die sich für lustig halten und ihre Skripte und Vorlesungen mit all diesen Flachwitzen garnieren. Sowas polarisiert immer. Klar gibt es andere die diese Witzchen ganz toll finden, aber in Fachbüchern tauchen sie besser nicht auf. Meine Meinung.

    Zu 2. Die Struktur muss deutlich verbessert werden. Das ausführliche Beispiel am Ende habe ich schon aus zwei Gründen kritisiert: 1. weil es am Ende ist aber an den Anfang gehört und 2. weil ich das Gefühl hatte, dass jemand da was programmiert hat das läuft und mir im Nachhinein die Dateien erklärt. Ich will das aber schrittweise miterleben, also bei 0 anfangen, ein großes Ziel in mehreren Schritten erreichen und dabei nach und nach die nötigen Änderungen miterleben und jeweils erfahren warum diese jetzt nötig sind.

    Zu 3. Ich hab mein Exemplar inzwischen verkauft weil es mir nicht besonders geholfen hat. Deshalb kann ich jetzt nicht mehr sehen wie lang der Teil war. Jedenfalls sollte eine strukturierte Einführung dabei sein. Gerade die Grundlagen sind wichtig. Ja, es gibt unzählige Tutorials – aber alle sind anders, alle gehen anders vor und alle beziehen sich auf völlig verschiedene Versionen. Zu 2.0 habe ich (natürlich) noch kein Tutorial gesehen. Und nebenbei bemerkt zur Installationsfrage: Verzichte mal auf XAMPP, LAMPP usw und benutze stattdessen den Zend Server. Entscheide dich für eine IDE, etwa Netbeans und erkläre wie man dort Debugging usw installiert. Das fände ich wichtig.

    Zu 4. Die Komponenten sollte man anhand eines durchgängigen Beispiels nach und nach kennen- und anwenden lernen. Alles weitere finde ich ausführlich auf der Zend-Website und muss nicht in dem Buch stehen. Ist bei Druck eh schon wieder out of date. Hat mich beim vorliegenden Buch auch massiv gestört.

    Zu 5. Siehe vorige Texte: Ja, Praxisteil stark ausweiten.

    Zu 6. Super, genau so!

    Zu 7. Ein Buch muss nicht die maximal mögliche Dicke haben. Diese ganzen Referenzen an die ich mich mit Grausen erinnere und die eine Wissenschaft für sich waren: Raus damit.

  9. Paloran sagt:

    Ich weiß selber nicht so genau was für ein Praxisbeispiel genau, aber eine virtuellen Pizza dienst fand ich auf den ersten Blick etwas eigenartig. Könnte allerdings auch lustig werden, und im Endeffekt ist es ja sowieso egal was für ein Beispiel genommen wird, es soll schließlich nur die Funktionsweise im Zugsamenspiel erläutert werden. Vielleicht könntest du ein Plugin (es soll doch ein neues Pluginsystem in ZF 2.0 geben, oder?) oder so mit Backendfunktionalitäten für ein CMS oder so machen, da so etwas fast jedes Projekt benötigt.

    Aus dem Kommentar über mir entnehme ich das das Buch lustig geschrieben ist. Das finde ich persönlich grundsätzlich gut. Programmieren soll schließlich auch Spaß machen! Total fachliche Bücher sind besonders für nicht Profis, an die sich das Buch glaube ich auch richten soll, schwer zu verstehen. Also wenn du so schön wie in der Zend_Column, hier im Blog und in den Kommentaren in den ganzen Webblogs auch im Buch schriebst, würde ich das auf jeden Fall so lassen.

    Paloran

  10. Ralf sagt:

    @MartinJ
    Die Frage lässt sich einfach beantworten und auch wieder nicht. Denn für Helper, Views, Plugins und Actions sind entsprechende Verzeichnisse bzw. Lagerorte definiert. Speziell bei Helpern und Plugins gibt es mehrere Möglichkeiten (in der erweiterten Library oder in der Applikation). Vielleicht kannst du deine Frage noch einmal konkretisieren oder gleich ins http://www.zfforum.de/ stellen, denn dort würde diese allgemeine Fragen IMO besser passen. Kannst dann gerne hier in den Kommentaren auf deinen Beitrag verlinken.

    @Christian
    Einsteigerkapitel und durchgängiges Beispiel wird auf jeden Fall kommen.

    @M.
    Danke für dein ausführliches Feedback.
    zu 1. Würdest du ernsthaft das Buch auch zerreißen, wenn alle deine sonstigen Wünsche erfüllt sind und dir nur der Schreibstil nicht passt? Ich schreibe nun mal so, wie mir der Schnabel gewachsen ist. Ein stocksteifer Stil liegt mir nicht so… :-(
    zu 2. ein durchgängiges Beispiel wird es definitiv geben und dieses wird auch Schritt für Schritt erstellt.
    zu 3. das Problem wird sein, wenn ich mich für Zend Server und Netbeans entscheide, werden viele, die XAMPP, LAMP, WAMP bzw. Zend Studio for Eclipse, Eclipse PDT, Notepad etc. verwenden, eher enttäuscht sein und das Buch genau deshalb scheisse finden.
    zu 4. bis 6. So wird es geschehen
    zu 7. maximal mögliche Dicke wären ja über 1000 Seiten, das so genannte Zend Framework Kompendium. Wird es sicherlich eines Tages geben, aber nicht von mir. Die Schmerzgrenze für Fachbücher liegt bei mir persönlich bei 50 Euro. Solch ein Kompendium müsste deutlich teurer werden, wenn es nicht die Doku 1:1 abdrucken würde. Der Umfang wird auf jeden Fall beibehalten und durch das Verkürzen des 2. Teils wird der Praxisteil sowieso deutlich erweitert werden.

    @Paloran
    Genau das ist die Intention: ein Beispiel zu nehmen, anhand dessen alles erklärbar ist. Würde ich ein Blog nehmen, wären die CMS Fans enttäuscht, würde ich ein CMS nehmen, wären die Forum Fans enttäuscht, würde ich ein Forum nehmen, wären die Shop Fans enttäuscht, usw.

  11. Mario Guenterberg sagt:

    @M.:
    Wieso den Zend Server? Warum Netbeans? Ich muß Ralf da zustimmen, es wird immer Leute geben, die sich vernachlässigt fühlen, wenn ihre Leib-und-Magen-IDE/Editor nicht erwähnt wird. Den Zend Server halte ich persönlich für problematisch, da er ziemlich selten auf Produktionssystemen zum Einsatz kommt. Jedenfalls kenne ich nur Einzelfälle. Und die Leute, die ich kenne, die ihn unter Windows zum Entwickeln installiert hatten, hatten ihn schnell wieder runter geschmissen und sich, ähm, XAMPP installiert. Unter Linux habe ich sowieso meinen Stack dabei. Und wenn er nicht aktuell sein sollte, wissen sich die Leute meistens selbst zu helfen.

    Ich würde auch diese Themen, wie xdebug in Netbeans, PDT, vim und Emacs zu installieren/konfigurieren, raus lassen. Es gibt genug Informationen im Internet dazu. Erstens ist es ziemlich speziell und zweites hat es primär nichts mit demZend Framework zu tun. Es würde schon eines eigenen Buches bedürfen um all diese Themen, für alle IDEs und Editoren, abzudecken.

  12. M. sagt:

    Es gibt drei Möglichkeiten:

    a) Ich gehe auf die Installation gar nicht ein. Sucht euch euren Scheiß halt im Web zusammen.
    b) Ich konzentriere mich auf eine Beispiel-Installation und wer das anders machen will soll sich seinen Scheiß im Internet zusammen suchen.
    c) Ich gehe auf jede mögliche Installationsvariante und Kombination ein und erkläre auf den ersten 250 Seiten genau wie man vorgehen muss.

    Mir gefällt b) am besten in Zusammenhang mit einem Forum, in dem Alternativen erscheinen. So kann der Totaleinsteiger auch mit dem Buch arbeiten. a) ist mir zuwenig, c) zuviel.

  13. M. sagt:

    Ach, und wieso Zend Server? Weil der von Zend kommt. Ich weiß nicht wann deine Freunde den installiert und wieder deinstalliert haben, aber bei mir läuft der 1A. Seit ich den hab will ich kein XAMPP mehr. Ich verwende die neueste Version, in der sich einiges geändert hat (5.0). Kannste deinen Freunden ja mal von erzählen ;-)

    Aber klar geht auch XAMPP. Und Eclipse. Aber Notepad geht gar nicht.

    Frag doch einfach mal wer was benutzt und mach das davon abhängig. Oder nimm die Konfiguration mit der du dich auskennst. Aber ich habe die Erfahrung gemacht, dass das alles nie so geht wie es soll und man sich dann als blutiger Anfänger den Wolf sucht. Nur weil man bei XAMPP die falsche php.ini erwischt hat. XAMPP zeigt mir auch nie den richtigen Port an – den muss ich immer wissen. Ich bin damit auch klargekommen, aber wie gesagt: Seit Zend Server will ich XAMPP erstmal nicht mehr.

  14. Mario Guenterberg sagt:

    @M, die Erste:
    Von welcher Installation redest Du?

    @M, die Zweite:
    Ähm, es sind unter anderem auch Freunde von mir dabei, richtig. Naja, das ist aber so eine typische Antwort, _bei mir läuft der 1A_. Das stellt auch keiner in Frage, nur sind die paar Leute, die ich kenne und die unter Windows entwickeln, scheinbar nicht damit klargekommen, oder er lief halt nicht 1A, oder die grüne Farbe hatte gestört. Was weiß ich denn. Das führt jetzt aber zu nichts. Und zum Thema Ports und php.ini: wenn ich mit dem Zend Framework arbeiten/entwicklen möchte, sollte ich die PHP-Kinderstube schon hinter mir haben ;-) Genau für diese Zwecke gibt es PHP-Beginner Bücher wie Sand am Meer, und dort steht dann nicht Zend Framework auf dem Cover.

  15. M. sagt:

    Hey Mario,

    zu 1.: Lies halt die vorigen Threads: Es geht um die Beschreibung der Installtion einer lauffähigen Umgebung von zf in dem Buch.
    Zu 2.: Immerhin ist “Bei mir läuft der 1A” besser als “Freunde von mir haben den wieder deinstalliert” ;-)

    Und zu der PHP-Kinderstube: Ja, ich kann PHP. Ich kann auch MySQL. Aber der ganze Port-Schnickschnack wird beispielsweise im Buch von Rasmus Lerdorf nicht beschrieben. Warum auch – ist schließlich kein PHP. Für dich? Und bis zum ersten Einsatz von Zend hatte ich auch nicht viel mit .htaccess, Routing usw zu tun.

  16. Mario Guenterberg sagt:

    Hey M.
    zu 1: Da war die Rede von einer IDE-Installation, Netbeans usw. UND dem Zend Server, XAMPP usw. Deshalb meine Frage. Ich glaube die Installation einer IDE zu beschreiben, würde den Rahmen sprengen. Auch die Installation eines XAMPP, Zend Server, WAMP oder was-weiß-ich-denn auch.

    zu 2: Was hat das Eine mit dem Anderen zu tun? Außerdem hatte ich nie von Freunden gesprochen… ;-) Und eine Erklärung dazu hatte ich auch gegeben.

    zu Kindestube: Hat auch niemand in Frage gestellt! Ich weiß ehrlich nicht, was du mit Port-Schnickschnack meinst. Man sollte schon wissen, auf welchen Ports welche Dienste laufen, zumindest die, mit denen man bei der Programmierung zu tun hat. Und Deine Begründung, warum dem Zend Server verwenden (weil der von Zend kommt), hat eher was von Fanboy, als von fachlich begründeten Tatsachen. Ich hatte lediglich darauf hingewiesen, das es Leute gibt, die mit dem Ding, aus welchen Gründen auch immer, _NICHT_ klar kommen oder es deren Zwecke nicht erfüllt hat. Ansonsten ist es mir völlig wurscht, wer was wofür nimmt.

    ich glaube Dir geht es vor allem darum, Deine Meinung durchzusetzen. Alles was bei Dir funktioniert ist gut. Wenn Du mit etwas nicht klar kommst, ist es Scheiße. Wenn Dir ein Schreibstil misssfällt, ist das ganze Buch Scheiße, nur der Zend Server taugt was usw.

  17. M. sagt:

    Jetzt überreagierst du aber.

    Erstmal legst Du mir Aussagen in den Mund die ich nie gemacht habe (z.B. habe ich nirgendwo geschrieben, dass ich Bücher scheiße finde wenn der Schreibstil mir missfällt – nur dass ich mir einen anderen Schreibstil wünschen würde).

    Und ich habe vorgeschlagen den Zend-Server zu nehmen. Ralf kann doch nehmen was er will – aber er fragt nach unseren Wünschen und Vorschlägen. Das ist mein Vorschlag. Ich stinke nicht gegen XAMPP an – ich stinke hier lediglich gegen dein Argument an. Denn – mal ehrlich: “Leute die ich kenne kamen damit nicht klar” zählt für mich nicht als Argument. Das klingt einfach so wie seit Jahren in der Computerbranche argumentiert wird. Und zwar meistens von Leuten, die das, was sie gerade schlecht machen, nie oder zuletzt vor Jahren selbst probiert haben. vi-Nutzer die jeden anderen Editor scheiße finden. Linux-Console-Freaks die nicht mit Fenstern klarkommen. TeX-Experten die WYSIWYG verdammen. Apple-User die Windows hassen. Die Argumente sind immer die gleichen pseudo-erfahrenen. Probier’s aus und dann schreib was dich gestört hat – das wäre dann vielleicht ein Argument. Aber vergiss die Leute die du kennst!

  18. Mario Guenterberg sagt:

    Also, jetzt noch mal ganz langsam:
    Meine Kernaussage war “Den Zend Server halte ich persönlich für problematisch, da er ziemlich selten auf Produktionssystemen zum Einsatz kommt.” und nicht irgendwelche Freunde oder so. Auf diesen Weg bist Du gekommen, ich habe nur leider mitgemacht. Also, wenn Du schon Bezug auf Äußerungen von mir nimmst, dann doch bitte im Zusammenhang. Ich selber entwickle nicht unter Windows, daher kann von persönlicher Betroffenheit auch keine Rede sein. Ein Argument FÜR den Zend Server hast Du mir übrigens bis jetzt noch nicht geliefert.

    “Weil er von Zend kommt.” und “Bei mir läuft er 1A.” sind natürlich Totschlagargumente ;-)

    Wenn Ralf schon auf eine vernünftige Besprechung einer Laufzeitumgebung für das Zend Framework eingehen sollte, dann, denke ich, ist es besser, über die Installation von PHP unter dem Microsoft/IIS und unter Linux/Apache zu schreiben. Ersteres gilt mittlerweile, dank dem vertärken Support von Microsft, als stabil und über LAMPP brauchen wir wohl nicht zu reden. Zend Server setzt auf dem Apache auf, und dieser wird unter Windows immer noch nicht für produktive Umgebungen empfohlen.

  19. Andreas sagt:

    Hallo Ralf, ersteinmal möchte ich mich für das gute Buch der ersten Auflage bedanken. Zweitens, toll das du dich dazu entschieden hast, eine 2. Auflage zu schreiben. Da die Enwicklungen am ZF jedoch im Gegensatz zu deinem Buch stark vorangeschritten sind, habe ich Als ZF-Anfänger arge Probleme einiges in die Praxis umzusetzen. Nun meine Erwartungen an das zweite Buch.
    - Viel weniger Beispielcode, jeder Entwickler sollte seinen eigenen Stil entwickeln und nicht nur kopieren ohne das “Kopierte” zu verstehen.
    - die Module/Komponenten erklären, wo die ZF-Dokumentation nicht ganz ausreichend ist.
    Ein kleines Beispiel hierzu: Die Konfiguration kann als .ini-Datei, als php Datei (array) oder xml-Datei erzeugt werden. Hier einfach mal die Vor- und Nachteile aufzeigen; z.B. Konfigdaten einer mySQL – DB.
    - Der Leser des Buches soll nicht deine Meinung akzeptieren/annehmen, sondern eine haben.
    - Im großen und ganzen sollte dein Buch eine unverzichtbare Ergänzung zu der ZF-Doku sein.

    Um auf deine Fragen einzugehen:
    1. Dein Stil. Der Logische Aufbau des Buches.
    2. Die Reihenfolge der Kapitel. Nicht erst hinten Lesen und dann zurück blättern.
    3. Grundlagen auf das Nötige beschränken. Hier auf die Doku verweisen.
    4. Die am meisten verwendeten Komponenten oder die Interessantesten Komponenten ausführlich erläutern. Die Weniger verwendeten Komponenten nur kurz anreissen. Ganz beinfache Beispiele.
    5. Praxis ist gut, aber nicht zu viel Code vorgeben, nur den Weg zum Ziel zeigen. So ist der Lerneffekt um ein vielfaches höher. Außerdem setzt man (der Leser) sich so mit der Materoie besser auseinander.
    6. Ein durchgängies Beispiel muss meiner Meinung nicht sein. Sonnst gehts das Ganze zu sehr in eine Richtung. Besser 2- 3 Lösungsansetze dem Leser anbieten, bzw. kleine und einfache Beispiele nennen.
    7. Ja. Die Zusammenarbeit von ZF mit anderen Bibliotheken wie pear. Macht eine Mischung Sinn, sollte davon abgeraten werden?
    Wie verhält es sich wenn ich ZF-Komponenten in Jommla!, Typo3 oder anderen CMS verwenden möchte. Kann auf Basis des ZF ein CMS erstellt werden?

    Gruß
    Andreas

  20. Ralf sagt:

    Hallo Andreas,

    wenn auch spät, möchte ich mich auch für den Feedback bedanken. Da gestern die erste 2.0.0dev1 Version veröffentlicht wurde, kommen die Einschläge langsam näher. Konzeptionell werde ich wohl bald mit der Planung für das Buch beginnen. Ob ein grosses durchführendes Beispiel oder lieber kleiner abgeschlossene Beispiele, werde ich noch entscheiden. Ich hatte schon überlegt, dass man unterschiedliche Bereiche durch einzelne Module abdecken könnte. Ein einfaches Gästebuch für die simplen Dinge könnte z.B. mit Textdateien arbeiten, ein komplizierter Shopbereich zeigt dann die Anbindung an Doctrine. Oder so ähnlich. Werde mir dazu noch weitere Gedanken machen.

    Danke und Gruss,

    Ralf

  21. Jens sagt:

    Hi Ralf,

    ich habe jetzt leider nicht alle Kommentare gelesen, kann auch sein das ich doppelt schreibe :)

    Das Buch hat mir sehr gefallen auch zum nachschlagen ist es optimal, allerdings habe ich gerade als Anfänger Probleme, gewisse Codeschnipsel aus den Beispielen zuzuordnen.
    Sprich ich weiß nicht genau wohin damit (Verzeichnisstrukturmässig und welche Datei + richtigen Namen).

    Es kann auch sein das ich der einzigste bin ;)

    Dennoch, weiter so

    Gruß,
    Jens

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