Feedback zur Beispiel-Anwendung gesucht

In diesen Tagen bin dabei, für das neue Zend Framework Buch zum ZF2 die Gliederung zu erstellen. Ich baue also gerade an dem Aufbau des Buches. Doch dazu später mehr, wenn es soweit ist.

Jetzt habe ich eine Idee für eine Beispiel-Anwendung, die ihm Buch schrittweise implementiert werden soll. Im Wesentlichen wird dabei die Buchbegleitende Website mit ihren Teilbereichen aufgebaut. Das hat den Vorteil, dass eine Anwendung geschaffen wird, die am Ende tatsächlich genutzt wird und dann von mir auch laufend aktualisiert wird, wenn es später zu Bugfixes und dergleichen kommt. Das Beispiel vom Pizza Service ist damit zwar raus, aber das ist verschmerzbar, denke ich. Im Wesentlichen stelle ich mir folgende Teilbereiche vor, die zum Teil auch als eigenständige Module entwickelt werden sollen:

  • Statische Elemente per CMS pflegbar (Homepage, Impressum, Seitenleiste, Menü)
  • Blog für Neuigkeiten zum Buch inkl. Kommentar und Trackback / Pingpack Funktion
  • Linksammlung mit Linkcodes aus dem Buch sowie neuen Linktipps
  • Forum für Diskussionen zu dem Buch mit verschiedenen Brettern
  • Registrierung für Nutzer zur Beteiligung an Blog, Forum und Linksammlung

Ich bin mir noch nicht ganz im Klaren darüber, ob ich für alle Teilbereiche / Module einen eigenen Adminbereich erstelle oder ob die Adminfunktionen in die eigentliche Website integriert sind. Je nachdem, wer gerade eingeloggt ist, kann dann neue Blogbeiträge schreiben oder kommentieren, ins Forum schreiben oder dort moderieren, usw.

Was haltet ihr insgesamt von diesem Ansatz?

6 Antworten für “Feedback zur Beispiel-Anwendung gesucht”

  1. Sascha Presnac sagt:

    Die Idee ist ganz gut, nur das doch schon recht ausgetretene Thema “Forum” sollte wegfallen … Foren sind heute IMHO meist nur noch Randerscheinungen. Dafür lieber detaillierter auf die anderen Themen eingehen, vor allem auf die Themen, die meist wegen “Komplexität” dann weggelassen werden. Beispiel? Im CMS möchte ich nicht die URL /page/id/123 haben, sondern diese mit /meineSeite.html aufrufen können. Darüberhinaus (!) soll auch beim aufruf von /page/id/123 nicht (!!!) die Seite ausgegeben werden, sondern eine Umleitung zur Seite (die liegt ja auf /meineseite.html ). Meist enden die ganzen Beispiele dann doch bei solchen Themen und die Doku zu Zend_Router ist – gelinde gesagt – schlecht.
    Ich bin für weniger Breite, aber dafür mehr Tiefe.

  2. Ralf sagt:

    Hallo Sascha,

    danke für deinen Kommentar. Der Grund für das Forum liegt einfach darin, dass ich für den Buchsupport etwas vernünftiges brauche, bei dem die Leser Fragen stellen können. Dafür hat sich ein Forum in der Vergangenheit ganz gut bewährt. Nur das Forum, dass hier in Wordpress integriert ist, gefällt mir nicht. Deshalb die Idee, das selber zu machen und dies gleich als Basis zu nehmen. Ein anderes Tool, was mir noch einfallen würde, wäre etwas wie bei Stackoverflow oder Gutefrage.net, bei dem Leser auch Fragen stellen könnten. Wobei das IMHO weniger gut passt, als ein Forum. Das Forum soll ja auch nicht unter Featuritis leiden, sondern lediglich für den Zweck dienen. Und das ist weniger aufwändig als man vielleicht denken mag.

    Zu deiner Routing Frage. Ja, das Routing ist in der ersten Auflage sicher etwas zu kurz gekommen. Bei meinem Konzept für das neue Buch, wird das sicher ausführlicher werden.

    Danke und Gruss,

    Ralf

  3. Andreas sagt:

    Hi Ralf, toll, hört sich irgendwie nach einem CMS-System an. Da heutzutage viele Seiten per CMS umgesetzt werden, wäre dass sicherlich eine sehr gute Beispielanwendung. Zum Thema Adminbereich. Ich persönlich würde zunächst die Adminfunktionen eigenständig erstellen. Wie bei Joomla oder Typo 3. Für angemeldete User, vorausgesetzt entsprechende Berechtigungen sind gegeben, würde ich dann zusätzlich die Möglichkeit einbauen, Artikel (Blog, Forenbeiträge) auf der Webseite erstellen oder bearbeiten zu können. Zur Forum Frage. Letztendlich geht es doch hier um das Zend Framework. Ob ich mit dessen Möglichkeiten ein Blog oder Forum erstelle, ist das ganz egal. Sicherlich werden überwiegend für beide Anwendungen die gleichen Klassen des ZF benötigt. Ob du mir nun die Funktionalitäten des ZF anhand eines Blog’s oder Forum’s erläuterst, wäre mir egal, hauptsache ich verstehe das ganze und kann es anschließend auch umsetzen.

    Jedenfalls bin ich schon ganz gespannt auf dein neues Buch.

    Also, schöne Ostern. Gruß Andreas

  4. Ralf sagt:

    Hallo Andreas,

    der Hintergrund, warum ich Blog und Forum umsetzen möchte, ist folgender:

    Bei jedem Modul wird das Model etwas anders umgesetzt, um die verschiedenen Möglichkeiten darzustellen. z.B. könnte das Blog mit Doctrine umgesetzt werden und das Forum mit einer eigenen Modelinfrastruktur. Und die Benutzerregistrierung könnte ganz “banal” mit Zend_Db_Table umgesetzt werden. Und das Model im CMS speichert seine Seiten einfach in Textdateien. Zudem wird jedes Modul noch mit anderen nützlichen ZF Komponenten angereichert.

    Ich hoffe, nun ist es klarer. Muss jetzt gleich Eier verstecken. Die Nachwuchsprogrammiererin ist wach. ;-)

    Danke und Gruss,

    Ralf

  5. Roland sagt:

    Hallo Ralf,

    ein CMS mit den von dir angedachten Teilbereichen als Beispielanwendung finde ich gut.

    Zur Administration: Hier schließe ich mich Andreas an. Eine globale Administration mit zentralen Einstellungen, wie z. B. Benutzer- und Gruppenadministration. Inhalte sollten Benutzer “In-Place” bearbeiten können.

    Ansonsten bin ich auf die 2. Auflage gespannt – ich werde das Buch sicherlich erwerben.

    Gruß

    Roland

  6. Ralf sagt:

    Hallo Roland,

    danke auch für dein Feedback. Dann werde ich mir was schlaues überlegen müssen, wie man einen gemeinsamen Adminbereich aus verschiedenen Modulen aufbauen kann. Aber das wird sicher eine spannende und lehrreiche Sache. Ich hoffe nur, dass die Möglichkeiten der Module im ZF2 wirklich wie angekündigt deutlich verbessert werden.

    Danke und Gruss,

    Ralf

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